Viso con macchie scure e discromie cutanee sulla pelle
Schönheitsroutine Tipps

Hautverfärbungen im Gesicht: Was sie sind, Ursachen und wirksame Behandlungen

Elisa Avallevon Elisa Avalle , Gründer von LeLang

7 Min. Lesezeit

Pigmentstörung bedeutet eine Veränderung der Hautfarbe: Ein Bereich wird dunkler oder heller als der umgebende Hautton, weil die Melanozyten zu viel oder zu wenig Melanin produzieren. Das Wort stammt aus dem Griechischen: dys- (gestört) und chroma (Farbe). In der Dermatologie bezeichnet es eine breite Gruppe von Erscheinungsformen, nicht eine einzelne Erkrankung.

Es gibt zwei Gruppen, und sie zu unterscheiden ist der erste Schritt, denn die Behandlung ist jeweils völlig anders. Bei einer Hyperpigmentierung liegt ein Melaninüberschuss vor: Melasma, Sonnenflecken, Aknenarben. Bei einer Hypopigmentierung besteht ein Mangel: Vitiligo, Kleienpilzflechte. Im Gesicht überwiegt die erste Gruppe deutlich, da es der Bereich ist, der der Sonnenstrahlung am stärksten ausgesetzt ist.

Ihre Ursache zu verstehen, ist auch aus einem weiteren Grund wichtig: So lässt sich eine kosmetische Beeinträchtigung von einem möglichen Hinweis auf systemische Erkrankungen unterscheiden, die ärztliche Aufmerksamkeit erfordern.

[INDICE:h2]

Wie Pigmentstörungen entstehen: die Rolle der Melanozyten

Alle Pigmentstörungen gehen auf eine Veränderung der Melanozyten zurück, der für die Melaninproduktion verantwortlichen Zellen. Dieses Pigment bestimmt den Hauttyp und schützt vor Schäden durch ultraviolette Strahlung.

Verschiedene innere und äußere Faktoren können dieses Gleichgewicht stören und Flecken hervorrufen, die nicht nur das Aussehen, sondern auch die Selbstwahrnehmung beeinflussen.

Die Pathophysiologie: Was geschieht wirklich?

Um Pigmentstörungen zu verstehen, muss man die Melanogenese kennen. Melanin wird in den Melanosomen durch eine Reihe enzymatischer Reaktionen gebildet. Ausgangspunkt ist die Aminosäure Tyrosin, die durch das Enzym Tyrosinase in Melanin umgewandelt wird.

Die vereinfachte Abfolge sieht so aus: L-Tyrosin wird durch die Wirkung der Tyrosinase zu L-DOPA, dann zu Dopachinon und schließlich zu Eumelanin (braun-schwarzes Pigment) oder Phäomelanin (gelblich-rötliches Pigment).

Dass die Tyrosinase das Schlüsselenzym ist, hat einen praktischen Nutzen: Viele der am besten untersuchten aufhellenden Wirkstoffe – Vitamin C, Azelainsäure, Niacinamid – wirken genau auf diesen Schritt oder auf die unmittelbar folgenden. Sie „löschen“ den Fleck nicht, sondern verlangsamen den Prozess, durch den er entsteht. Deshalb dauert es Wochen, nicht Tage.

Wird der Mechanismus durch äußere Reize wie UV-Strahlen oder innere Einflüsse wie hormonelle Schwankungen beschleunigt, kommt es zu einer lokalen Pigmentansammlung. Werden die Melanozyten dagegen geschädigt oder gehemmt, entstehen Bereiche mit einer Hypopigmentierung.

Formen der Hyperpigmentierung

Allen liegt derselbe Mechanismus zugrunde – ein Melaninüberschuss –, doch sie unterscheiden sich hinsichtlich des Auslösers und der Tiefe, in der sich das Pigment ablagert. Davon hängt ab, wie schnell die Behandlung wirkt. Einen Vergleich der drei Formen finden Sie in unserem Ratgeber zur Hyperpigmentierung im Gesicht.

  • Melasma und Chloasma: Eine erworbene Erkrankung, die vorwiegend Frauen betrifft und sich durch symmetrische braune Flecken im Gesicht äußert. Während der Schwangerschaft spricht man von Chloasma oder „Schwangerschaftsmaske“: Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Melasma.
  • Sonnen- und Altersflecken: Altersflecken, die durch kumulative Lichtschäden entstehen. Sie sind die häufigste Form im Gesicht und werden gesondert in unserem Ratgeber zu Sonnenflecken behandelt.
  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung: Sie tritt nach einem Trauma oder einem Entzündungsprozess wie Akne oder Dermatitis auf.

Formen der Hypopigmentierung

  • Vitiligo: Eine Autoimmunerkrankung, die durch die Zerstörung der Melanozyten gekennzeichnet ist und scharf abgegrenzte weiße Flecken verursacht.
  • Pityriasis versicolor: Eine Pilzinfektion, die die Melanogenese hemmt und Bereiche entstehen lässt, die nicht braun werden.
Kategorie Klinische Beispiele Hauptursache
Hyperpigmentierung Melasma, Lentigines, PIH Melaninüberschuss
Hypopigmentierung Vitiligo, Pityriasis Melaninmangel
Achrömie Albinismus Vollständiges Fehlen von Melanin

Wo sie auftreten

Die Lokalisation lässt oft Rückschlüsse auf die Ursache der Erkrankung zu:

  • Gesicht: Aufgrund der Sonneneinstrahlung am stärksten betroffen, besonders an Stirn, Nase, Oberlippe, Wangen und Kiefer.
  • Handrücken: Durch die kumulative Sonneneinstrahlung anfällig für Lentigines und bei der täglichen Pflege oft vernachlässigt.
  • Dekolleté und Schultern: Häufig betroffene Stellen bei Poikilodermie Civatte, die Hyperpigmentierung und Rötungen kombiniert.
  • Rücken und Arme: Sommersprossen und Sonnenbrandflecken.
  • Beine und untere Extremitäten: Hier ist die Ursache oft eine andere als im Gesicht. Braune Flecken an den Knöcheln und im unteren Bereich der Beine können durch einen venösen Rückstau entstehen, der zur Ablagerung von Hämosiderin im Gewebe führt; manchmal sind sie auch postinflammatorische Folgen von Insektenstichen, Haarbalgentzündungen nach der Enthaarung oder kleineren Verletzungen.
  • Hautfalten: Achselhöhlen und Leistengegend, wo Flecken mit Reibung oder Insulinresistenz zusammenhängen können.

Mittel und Behandlungen

Die Behandlung von Pigmentstörungen erfordert Geduld und Wirkstoffe, deren Wirksamkeit gut belegt ist. So gehen Sie in jeder Phase vor.

Oxidation vorbeugen

FeruliC + HA Serum wirkt dank stabilisiertem Vitamin C als antioxidativer Schutzschild. Es lässt den Teint strahlen und wirkt der Oxidation von Melanin entgegen. Welches Serum sich je nach Art des Flecks eignet, erfahren Sie im Ratgeber zum Serum gegen Pigmentflecken: So wählen Sie es passend zum Fleck aus.

FERULIC + HA SERUM

FERULIC + HA SERUM Gesichtsserum mit Vitamin C und Ferulasäure Antioxidativ und teintausgleichend, mit zwei Hyaluronsäuren. Hilft, Pigm... Entdecken FERULIC + HA SERUM

Bereits eingelagertes Pigment entfernen

Das Mandelic Enzimatic Soft Peel sorgt für ein sanftes chemisches Peeling, das die Haut erneuert, ohne sie anzugreifen – ein entscheidender Aspekt, denn ein zu intensives Peeling verursacht Entzündungen und verschlimmert die Pigmentierung.

MANDELIC ENZYMATIC SOFT PEEL

MANDELIC ENZYMATIC SOFT PEEL Gesichtspeeling mit Mandel- und Enzymsäure Sanftes, gut verträgliches Peeling, das die Zellerneuerung anregt. Entfer... Entdecken MANDELIC ENZYMATIC SOFT PEEL

Bei Pickelmalen

Acnerebal Cream vereint Niacinamid und Azeloglycin – die beste Kombination, wenn die Pigmentstörung durch eine Entzündung entstanden ist. Auf denselben Mechanismus wirkt auch Azelainsäure.

ACNEREBAL CREAM

ACNEREBAL CREAM Creme gegen hormonelle Akne und für fettige Haut, mit Matt-Effekt Talgregulierend mit Azeloglycin, Zincidone® und Nia... Entdecken ACNEREBAL CREAM

Der tägliche Schutz

Das ist entscheidend: Ohne konsequenten Lichtschutz liefert kein aufhellender Wirkstoff dauerhafte Ergebnisse. Jede ungeschützte Sonnenexposition aktiviert die Melanozyten erneut und macht Wochen der Behandlung zunichte. Das gilt das ganze Jahr über, nicht nur im Sommer.

SPOT DEFENCE 50 SPF

SPOT DEFENCE 50 SPF Gesichtssonnenschutz-Serum SPF 50 gegen Pigmentflecken Mit verkapseltem Vitamin C, pflanzlichem Glykogen und postbiot... Entdecken SPOT DEFENCE 50 SPF

Die regenerierende Behandlung

Elyx Performance Serum mit Schneckenschleim sorgt für ein insgesamt ebenmäßigeres Hautbild.

ELYX PERFORMANCE SERUM

ELYX PERFORMANCE SERUM Regenerierendes Gesichtsserum mit Schneckenschleim Bio-Schneckenschleim: regeneriert und fördert die Zellerneuerung.... Entdecken ELYX PERFORMANCE SERUM

Für eine umfassende Behandlung gibt es das spezielle Protokoll gegen Altersflecken und Photoaging.

Protokoll Altersflecken & Lichtalterung

Protokoll Altersflecken & Lichtalterung INHALT DES PROTOKOLLS: 1X Cleansing Detox Mousse 1X FeruliC + HA 1X Mandelic Enzymatic Soft Peel 1X Perlage 1X Spot ... Entdecken Protokoll Altersflecken & Lichtalterung

Wenn Hautverfärbungen auf andere Erkrankungen hinweisen

Manche Farbveränderungen können auf innere Erkrankungen hinweisen:

  • Schilddrüsenerkrankungen: Vitiligo tritt statistisch gesehen gehäuft zusammen mit Autoimmunthyreoiditis wie Hashimoto auf.
  • Morbus Addison: Eine Nebenniereninsuffizienz verursacht eine diffuse, bronzefarbene Hyperpigmentierung.
  • Acanthosis nigricans: dunkle, samtige Flecken in Hautfalten, oft in Verbindung mit Typ-2-Diabetes oder Insulinresistenz.
  • Autoimmunerkrankungen wie Sklerodermie und Lupus, die den Hautton durch chronische Entzündungen verändern.

Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Bei folgenden Anzeichen sollte man eine dermatologische Praxis aufsuchen: schnelle Veränderung von Farbe, Größe oder Dicke eines Flecks; ausgefranste Ränder oder deutliche Asymmetrie; Juckreiz, Schmerzen oder Blutungen. Anhand dieser Kriterien lässt sich ein kosmetischer Makel von einer behandlungsbedürftigen Hautveränderung unterscheiden.

Häufig gestellte Fragen zu Hautverfärbungen

Was bedeutet Dyschromie?

Es bedeutet Veränderung der Hautfarbe: vom Griechischen dys-, verändert, und chroma, Farbe. Der Begriff umfasst sowohl dunklere Flecken als der umgebende Hautton, die durch einen Melaninüberschuss entstehen, als auch hellere Bereiche, die auf einen Mangel zurückzuführen sind. Er bezeichnet also keine einzelne Erkrankung, sondern eine Kategorie. Deshalb lautet die erste wichtige Frage immer: „Um welche Art von Verfärbung handelt es sich?“

Was sind Verfärbungen im Gesicht?

Es handelt sich um Veränderungen der normalen Hautpigmentierung, die durch eine gestörte Funktion der Melanozyten entstehen. Sie zeigen sich als dunklere Flecken im Vergleich zum umgebenden Hautton (Hyperpigmentierung: Melasma, Sonnenflecken, Aknenarben) oder als hellere Bereiche (Hypopigmentierung: Vitiligo, Kleienpilzflechte). Im Gesicht treten sie besonders häufig auf, da es am stärksten der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.

Wie lassen sich Verfärbungen im Gesicht beseitigen?

Flecken lassen sich sichtbar mildern. Das gelingt, wenn man gleichzeitig an drei Punkten ansetzt. Erstens: täglicher UV-Schutz das ganze Jahr über, denn ohne ihn werden alle anderen Maßnahmen zunichtegemacht. Zweitens: Wirkstoffe, die die Melanogenese verlangsamen, wie Vitamin C, Niacinamid und Azelainsäure. Drittens: ein sanftes, regelmäßiges Peeling, das den Abbau bereits abgelagerter Pigmente fördert. Das dauert 8 bis 12 Wochen, da man auf einen enzymatischen Prozess einwirkt und nicht auf einen oberflächlichen Fleck.

Wie lassen sich Hautverfärbungen korrigieren?

Die Behandlung beginnt damit, die Art der Pigmentstörung zu bestimmen, denn je nach Ursache ist eine andere Behandlung nötig: Ein Sonnenfleck, ein hormonell bedingtes Melasma und ein Fleck nach Akne sprechen auf unterschiedliche Ansätze an. Kosmetisch werden aufhellende Wirkstoffe und Maßnahmen zur Zellerneuerung eingesetzt; bei hartnäckigen Formen kann der Dermatologe medizinische Peelings oder ambulante Behandlungen ergänzen. Bei Melasma sind insbesondere gut verträgliche Wirkstoffe und der Verzicht auf Wärmequellen und intensives Licht wichtig, da diese es tendenziell verschlimmern.

Wie werden Pigmentstörungen der Haut behandelt?

Handelt es sich bei der Pigmentstörung um ein kosmetisches Problem, ist eine kosmetische Behandlung erforderlich, die Ausdauer verlangt. Liegt hingegen eine Erkrankung zugrunde - etwa Vitiligo, Kleienpilzflechte oder Acanthosis nigricans -, ist eine ärztliche Behandlung nötig, die von einer Fachperson festgelegt werden muss, denn in diesen Fällen lässt sich die Ursache nicht allein an der Hautoberfläche behandeln. Die Unterscheidung trifft der Dermatologe. Das ist der erste sinnvolle Schritt, wenn der Fleck schnell aufgetreten ist oder unregelmäßige Ränder hat.

Warum entstehen Pigmentstörungen an den Beinen?

An den Beinen sind die Ursachen oft andere als im Gesicht. Braune Flecken an den Knöcheln und am unteren Teil der Beine hängen häufig mit einem venösen Blutstau zusammen, der zu Hämosiderinablagerungen im Gewebe führt: In diesem Fall ist die Ursache vaskulär und sollte ärztlich abgeklärt werden. Manchmal handelt es sich auch um postinflammatorische Folgen von Insektenstichen, durch Haarentfernung verursachter Follikulitis oder kleinen Verletzungen, die auf dieselben Maßnahmen ansprechen wie Flecken im Gesicht.

Was sind weiße Pigmentstörungen?

Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen Melanin reduziert ist oder ganz fehlt. Die beiden häufigsten Formen sind die Vitiligo, eine Autoimmunerkrankung mit scharf abgegrenzten Flecken, die nicht bräunen, und die Kleienpilzflechte, eine oberflächliche Pilzinfektion, die vor allem nach Sonneneinstrahlung sichtbar wird, wenn sich die umliegende Haut dunkler färbt. Beide erfordern eine dermatologische Diagnose: Aufhellende Kosmetika haben in diesen Fällen keinerlei Wirkung.

Fazit

Die Behandlung von Pigmentstörungen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der Dermatologie und tägliche Hautpflege verbindet. Mit Wirkstoffen wie Vitamin C und Mandelsäure und vor allem mit konsequentem Sonnenschutz lässt sich ein ebenmäßigerer Teint erzielen - vorausgesetzt, man gibt der Behandlung die nötige Zeit.

LeLang-Produkte finden Sie auch in den Partnerapotheken in ganz Italien.

Kostenlose 15-minütige Beratung mit der Gründerin

Wenn Sie sich persönliche Unterstützung und Empfehlungen wünschen, die auf die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmt sind, steht Ihnen Elisa Avalle, Gründerin von LeLang, für eine kostenlose individuelle Beratung zur Verfügung.

Buchen Sie Ihren kostenlosen Termin