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Stammzellen der roten Weinrebe

Die Stammzellen der Weinrebe werden aus Kulturen meristematischer Zellen von Vitis viniferagewonnen, die aus unreifen italienischen Trauben entnommen werden. Sie gehören zur Familie der pflanzlichen biotechnologischen Wirkstoffe; in die Formulierung gelangen jedoch nicht die Zellen, sondern die von ihnen produzierten Moleküle.

Während der Kultivierung werden die Zellen angeregt, vermehrt Phenole und Stilbene in glykosylierter Formzu produzieren, also an einen Zucker gebunden. Das ist der entscheidende Unterschied: Glykosylierte Moleküle sind wesentlich stabiler und bleiben in der Formulierung aktiv, während freie Polyphenole dazu neigen würden, sich abzubauen. Ein weiterer Vorteil der Zellkultur ist die gleichbleibende Qualität – ohne Schwankungen durch Jahrgang, Boden oder Erntezeitpunkt.

Die Anwendung richtet sich an reife Haut und einen fahlen Teint von Menschen, die täglich Umweltbelastungen ausgesetzt sind. Die Produkte werden morgens und abends in Seren und Cremes verwendet; die In-vivo-Tests des Herstellers dokumentieren eine Steigerung der antioxidativen Abwehrkräfte der Haut um 124 %, mit einer Schutzwirkung, die mehr als sechs Stunden anhält.

Es handelt sich um einen Inhaltsstoff mit einer vollständig italienischen Wertschöpfungskette: italienische Trauben, eine von einem italienischen Hochschul-Spin-off entwickelte Technologie und Produktion in Italien. In einer Branche, in der die meisten biotechnologischen Wirkstoffe aus ausländischen Laboren stammen, ist das kein nebensächliches Detail.

Auf unserem Blog findest du den ausführlichen Beitrag über Was pflanzliche Stammzellen in der Kosmetik wirklich bewirken.