index
Siero e crema viso affiancati per mostrarne la differenza
Schönheitsroutine Tipps

Zuerst das Serum oder die Creme? Die richtige Reihenfolge und die Unterschiede

Elisa Avallevon Elisa Avalle , Gründer von LeLang

7 Min. Lesezeit

[INDICE:h2]

Wenn man über Skincare spricht, wird vieles als selbstverständlich vorausgesetzt. Doch Skincare ist ein Weg zu mehr Bewusstsein, und die Rolle jedes einzelnen Produkts zu kennen, ist der erste Schritt zu einer wirksamen Routine.

Sehen wir uns also an, in welcher Reihenfolge sie aufgetragen werden und worin der Unterschied zwischen den beiden am häufigsten missverstandenen Produkten besteht: Serum und Creme.

Zuerst das Serum oder die Creme?

Zuerst das Serum, dann die Creme. Die Regel lautet: von der flüssigeren zur reichhaltigeren Textur vorgehen. Ein wässriges Serum kann eine bereits aufgetragene Creme nicht durchdringen, umgekehrt funktioniert es jedoch problemlos. Zwischen den beiden Schritten sollte man zwei oder drei Minuten warten, damit das Serum einziehen kann.

Der Grund ist einfach: Die beiden Produkte erfüllen unterschiedliche Aufgaben und werden in einer bestimmten Reihenfolge angewendet. Das Serum behandelt, weil es die Wirkstoffe dorthin bringt, wo sie wirken sollen; die Creme versiegelt, weil sie einen Film bildet, der die Verdunstung von Wasser begrenzt und das soeben Aufgetragene zurückhält. Sie in umgekehrter Reihenfolge anzuwenden, ist nicht gefährlich, bedeutet aber, einen großen Teil der Wirkung des Serums zu verschenken.

Muss man nach dem Serum die Creme auftragen?

Ja, und das ist der Schritt, der das Serum erst richtig wirksam macht. Ohne Creme darüber geht ein beträchtlicher Teil der Feuchtigkeit verloren, und die Wirkstoffe bleiben weniger lange auf der Haut. Das gilt auch für fettige Haut: In diesem Fall wählt man eine Gel- oder flüssige Textur, lässt diesen Schritt aber nicht aus.

Und wo wird der Sonnenschutz aufgetragen?

Immer zuletzt, morgens, nach der Creme. Es ist das einzige Produkt, das nicht mit etwas anderem bedeckt werden sollte, weil es einen gleichmäßigen Film auf der Oberfläche bilden muss.

Was ist der Unterschied zwischen Creme und Serum?

Hautpflegeprodukte gibt es unzählige: Masken, Peelings, Reinigungsprodukte, Cremes, Sonnenschutz und Toner. Serum und Creme bleiben jedoch die beiden Grundpfeiler jeder Routine, und ihre Aufgaben sind unterschiedlich: Das Serum behandelt, die Creme schützt und versiegelt.

Das Serum enthält die Wirkstoffe in höheren Konzentrationen und in einer besser bioverfügbaren Form. Seine flüssige Textur und der geringe Fettanteil ermöglichen es, die Wirkstoffe besser in die oberflächlichen Schichten der Epidermis zu transportieren, wo sie wirken sollen.

Eine wichtige Klarstellung, weil Marketing das oft verwechselt: Kein Kosmetikprodukt erreicht die tiefe Dermis, und kein Serum „dringt bis ins Zellinnere vor“. Die Hautbarriere existiert genau, um dies zu verhindern. Ein gut formuliertes Serum verbessert die Affinität und Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs in den epidermalen Schichten: Das ist viel, aber keine Injektion.

Die Rolle der Creme

Die Creme bewahrt die Feuchtigkeit und bildet eine Schutzbarriere gegen äußere Einflüsse. Mit ihrer reichhaltigeren Textur schafft sie außerdem eine gute Basis für Make-up – vorausgesetzt, man wählt ein nicht komedogenes Produkt, das die Poren nicht verstopft.

Tages- und Nachtcreme haben unterschiedliche Funktionen:

  • Die Tagescreme schützt und spendet Feuchtigkeit. Sie enthält häufig Vitamin C oder Antioxidantien und in einigen Fällen einen Sonnenschutzfilter.
  • Die Nachtcreme pflegt und unterstützt die Regeneration. Sie ist tendenziell reichhaltiger und enthält Hyaluronsäure sowie Vitamin E.

Was ist ein Gesichtsserum?

Unterschied zwischen Serum und Creme

Das Serum ist leichter und zieht schnell ein. Es enthält einen geringeren Anteil fettiger Hilfsstoffe: Deshalb sind die Wirkstoffe in der richtigen Konzentration besser verfügbar.

Seren konzentrieren die funktionellsten Wirkstoffkategorien:

Bei Peptiden lohnt es sich, genau zu sein, denn über sie kursieren fantasievolle Beschreibungen. Sie „dringen nicht in die Zelle ein“: Sie sind Proteinfragmente, die als Signale wirken, mit Hautrezeptoren interagieren und die Kommunikation zwischen den Zellen modulieren. Das ist ein eleganter und dokumentierter Mechanismus, der keine Übertreibungen nötig hat.

Da Wirkstoffe mehr kosten als Hilfsstoffe, sind Seren oft teurer. Man verwendet sie jedoch nicht in den Mengen einer Creme: Wenige Tropfen genügen, und eine Flasche kann monatelang reichen. Pipetten helfen dabei, die Menge genau zu dosieren, ohne etwas zu verschwenden.

Die vollständige Reihenfolge der Routine

Die Reihenfolge ist nicht beliebig: Die Produkte sind für bestimmte Funktionen formuliert, und ihre Wirksamkeit hängt von der Reihenfolge ab.

  1. Reinigung. Die Reinigung bereitet die Haut darauf vor, die nachfolgenden Schritte aufzunehmen. Eine doppelte Reinigung ist abends sinnvoll.
  2. Peeling je nach Bedarf ein- bis zweimal pro Woche.
  3. Tonikum oder Essenz, um den Haut-pH-Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  4. Serum, einige Tropfen auf die trockene Haut geben und vom Gesichtsmitte nach außen einmassieren.
  5. Creme nach zwei oder drei Minuten, sobald das Serum eingezogen ist.
  6. Sonnenschutz morgens, das ganze Jahr über.

Das richtige Serum auswählen

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die schnelle Aufnahme, die es zum idealen ersten Schritt beim Schichten von Pflegeprodukten macht; die leichte Textur, die sich auch für fettige oder zu Akne neigende Haut eignet; die Möglichkeit, mit gezielt ausgewählten Wirkstoffen auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten; sowie der antioxidative Schutz vor Schäden durch UV-Strahlung und Umweltverschmutzung.

Es gibt Anti-Aging-, feuchtigkeitsspendende, antioxidative, ausgleichende Seren sowie Seren für empfindliche Haut. Als Orientierung:

  • Anti-Aging-Seren eignen sich häufig besser für den Abend, wenn sich die Haut in der Erneuerungsphase befindet;
  • Antioxidative und ausgleichende Seren entfalten ihre beste Wirkung morgens in Kombination mit Sonnenschutz;
  • Feuchtigkeitsspendende Seren können bei sehr trockener Haut zweimal täglich angewendet werden.

In jedem Fall gilt weiterhin: Am besten befolgt man die Anwendungshinweise des Herstellers, der geprüft hat, unter welchen Bedingungen die Wirkstoffe ihre beste Wirkung entfalten.

Serum und Creme kombinieren

Die Produkte von LeLang wurden für ein synergetisches Zusammenspiel entwickelt, doch es braucht stimmige Kombinationen und regelmäßige Anwendung über längere Zeit. Einige Beispiele.

Für mehr Strahlkraft und antioxidativen Schutz

FeruliC + HA Serum verleiht der Haut mehr Strahlkraft und wirkt freien Radikalen entgegen. Es lässt sich gut mit einer leichten, beruhigenden Creme wie Nutralight Sensitive kombinieren, die die Feuchtigkeit erhöht, ohne zu beschweren, und das Auftragen von Sonnenschutz darüber ermöglicht.

FERULSÄURE + HA SERUM

FERULSÄURE + HA SERUM Aufhellendes Antioxidansserum für das Gesicht auf Basis von Vitamin C & FerulasäureWIRKUNGEN: Hellt Hautunreinheiten... Entdecken FERULSÄURE + HA SERUM

NUTRALIGHT SENSITIVE

NUTRALIGHT SENSITIVE Beruhigende und reparierende Gesichtscreme mit Thermalwasser aus den piemontesischen Alpen – ideal für empfindliche u... Entdecken NUTRALIGHT SENSITIVE

Für die antioxidative und Anti-Falten-Wirkung

Collagenetic Serum wirkt auf die Hautdichte ein, während die Tagescreme Perlage den antioxidativen Effekt mit dem Extrakt aus roter Weinrebe, Hyaluronsäure und Argireline ergänzt.

Kollagen-Serum

Kollagen-Serum Kollagenstimulator-Serum - Straffend Stimuliert die Kollagensynthese für eine straffere Haut. Verbessert die Hautton... Entdecken Kollagen-Serum

PERLAGE

PERLAGE Anti-Falten-Gesichtscreme - antioxidativ mit hoher antioxidativer und schützender Wirkung. Reduziert die Tiefe und I... Entdecken PERLAGE

Für die Nachtpflege

5 Complex Night Serum revitalisiert über Nacht, kombiniert mit einer intensiven Creme wie Hyaluronic Advance.

5 KOMPLEX NACHSERUM

5 KOMPLEX NACHSERUM Elastisierendes Nacht-Gesichtsöl Mit wertvollen Ölen mit hoher Nährkraft                                             ... Entdecken 5 KOMPLEX NACHSERUM

HYALURONIC ADVANCE

HYALURONIC ADVANCE Anti-Aging-Gesichtscreme - Ultra Fill Füllerähnliche Aktion Stimuliert die Produktion von endogenem Hyaluronsäure Be... Entdecken HYALURONIC ADVANCE

Der wichtigste Rat, der mehr zählt als jede Kombination: Halte dieselbe Routine mindestens vier bis sechs Wochen lang ein, bevor du sie beurteilst, und führe immer nur ein neues Produkt nach dem anderen ein. Ohne Konsequenz führt keine Kombination zu Ergebnissen.

Häufig gestellte Fragen zu Serum und Creme

Wie lange sollte man zwischen Serum und Creme warten?

Zwei oder drei Minuten – so lange, bis das Serum eingezogen ist und sich die Haut bei der Berührung nicht mehr feucht anfühlt. Wenn du die Creme auf ein noch nasses Serum aufträgst, wird die Wirkung nicht aufgehoben, aber die beiden Produkte vermischen sich, anstatt sich übereinanderzuschichten, und die Creme neigt dazu, kleine Klümpchen zu bilden. Wenn du es eilig hast, reichen auch dreißig oder vierzig Sekunden Wartezeit.

Kann das Gesichtsserum die Creme ersetzen?

Nein. Das Serum transportiert Wirkstoffe, enthält aber nur wenige Lipide und bildet daher keinen Film, der die Verdunstung von Wasser begrenzt. Ohne Creme darüber geht ein großer Teil der Feuchtigkeit verloren. Eine teilweise Ausnahme bilden sehr fettige Hauttypen im Sommer: Hier kann tagsüber ein feuchtigkeitsspendendes Serum ausreichen – den Abschluss der Routine bildet aber weiterhin der Sonnenschutz.

Ist das Serum oder die Creme wichtiger?

Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben, daher gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Wenn du aus Budget- oder Zeitgründen nur eines auswählen kannst, beginne mit der Creme: Sie schützt die Hautbarriere und bewahrt die Feuchtigkeit – das sind die grundlegenden Funktionen. Das Serum ist der nächste Schritt, wenn du gezielt gegen ein bestimmtes Anliegen wie Flecken, Falten oder Rötungen vorgehen möchtest.

Kann man das Serum ohne Creme verwenden?

Das ist möglich, aber nicht die effektivste Wahl. Wirkstoffe funktionieren besser, wenn etwas darüber sie einschließt, und Haut ohne abschließende Pflege neigt zur Austrocknung – auch wenn sie fettig ist. Wenn sich die Creme unangenehm anfühlt, solltest du dich besser für eine gelartige oder leichte Textur entscheiden, statt ganz darauf zu verzichten.

Kann man zwei Seren miteinander verwenden?

Ja, indem du sie immer vom flüssigsten zum dickflüssigsten Produkt aufträgst und wartest, bis das erste eingezogen ist. Allerdings solltest du nicht zwei starke Wirkstoffe bei derselben Anwendung kombinieren: Ein Antioxidans und ein Feuchtigkeitsspender vertragen sich gut, ein Peeling-Wirkstoff und ein Retinoid zusammen sind die häufigste Ursache für Reizungen.

Wann verwendet man das Serum und wann die Creme?

Beide werden morgens und abends nacheinander angewendet. Wenn überhaupt, ändert sich die Art: morgens ein antioxidatives Serum und eine leichte Creme unter dem Sonnenschutz; abends ein gezielteres Serum – mit Peptiden, Retinol oder ausgleichenden Wirkstoffen – und eine reichhaltigere Creme.