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Hautmikrobiom: Präbiotika und Probiotika für gesunde Haut

Hautmikrobiom: Präbiotika und Probiotika für gesunde Haut

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Das Hautmikrobiom ist ein unsichtbarer, aber wesentlicher Akteur deiner Haut: Diese ist nämlich nicht nur eine zu reinigende Oberfläche, sondern ein lebendiges Ökosystem, das es zu schützen gilt. In den letzten Jahren hat die kosmetische Wissenschaft die Art und Weise, wie Hautpflege verstanden wird, revolutioniert, da häufig Probleme wie hartnäckige Akne, übermäßige Trockenheit, Rötungen und Empfindlichkeit auf ein Ungleichgewicht des natürlichen Schutzschildes zurückzuführen sind und nicht nur auf den Hauttyp.

In diesem Artikel erkunden wir das Mikrobiom, um zu verstehen, wie dessen Schutz durch gezielten Einsatz von Präbiotika und Probiotika das Gleichgewicht der Haut wiederherstellen kann – ein adaptogenes System für eine gesündere und strahlendere Haut, klar und sichtbar.

Was ist das Hautmikrobiom?

Das Hautmikrobiom ist die Gesamtheit der Mikroorganismen, die auf der Oberfläche unserer Haut leben. Wenn das Hautmikrobiom üppig und gesund ist, ist die Haut geschützt, hydratisiert und in der Lage, sich selbst zu regenerieren.

Wenn das Hautmikrobiom hingegen seine Diversität verliert, übernehmen pathogene Keime die Oberhand und können Unreinheiten, Rötungen, Trockenheit und Überempfindlichkeit verursachen.

Die Hauptfunktionen des Hautmikrobioms

Das Hautmikrobiom wirkt als Barriere, die die Besiedelung der Haut durch schädliche pathogene Bakterien verhindert. Es ist auch eine immunologische Kommunikation, da es der Haut hilft und sie „anpasst“, um auf eine Bedrohung zu reagieren oder ruhig zu bleiben. So unterstützt das Hautmikrobiom auch die Vorbeugung übermäßiger allergischer Reaktionen und dient als Gegenmittel bei reaktiver Haut.

Eine weitere Funktion dieses besonderen natürlichen Schutzschildes ist die Aufrechterhaltung des optimalen Haut-pH-Werts, was Infektionen hemmt und hilft, die Haut gesund und sichtbar strahlend zu erhalten.

Kurz gesagt, das Hautmikrobiom ist ein Verbündeter und nichts, das man schädigen sollte – eine Hilfe für die Jugendlichkeit und vor allem die Gesundheit der Haut.

Wie wird das Hautmikrobiom geschädigt?

Das Hautmikrobiom wird geschädigt, wenn ein Ungleichgewicht entsteht und das Gleichgewicht zwischen guten und schädlichen Bakterien gestört wird. In diesem Fall spricht man von Dysbiose der Haut, einem Zustand der Veränderung, der die Grundlage vieler Erkrankungen bildet, wie:

  • Rosazea;
  • Vorzeitige Hautalterung;
  • Akne;
  • Atopische Dermatitis.

Ursache für dieses Ungleichgewicht ist oft eine aggressive Reinigung; Schaumbildner mit Sulfaten oder alkalische Seifen können die natürlichen Lipide der Haut entfernen und die bakterielle Flora des Mikrobioms zerstören. Dadurch bleibt die Haut praktisch ungeschützt und wehrlos; auch Umweltverschmutzung und UV-Strahlen können die Zusammensetzung des Mikrobioms verändern.

Gleichzeitig kann auch der übermäßige Gebrauch von exfolierenden Säuren und Retinoiden ohne angemessene beruhigende Unterstützung die Struktur des Hautmikrobioms schädigen und schwächen. Schließlich können Stress, Antibiotika und eine ballaststoffarme Ernährung das Darmmikrobiom negativ beeinflussen und folglich auch das Hautmikrobiom.

Der Einsatz von Präbiotika und Probiotika für das Mikrobiom: eine umfassende Analyse

Präbiotika und Probiotika sind keine Synonyme, sondern Begriffe, die unterschiedliche Strategien zur Pflege des Hautmikrobioms bezeichnen. Den Unterschied zu verstehen, ist daher der erste und wichtigste Schritt zu einer elastischen, jungen und perfekten Haut.

Präbiotika

Präbiotika sind Substanzen, die selektiv die Bakterien nähren, die das Mikrobiom bilden. Praktisch werden Stoffe verwendet, die ihnen helfen, auf Kosten schädlicher Erreger zu gedeihen. Welche sind das? Präbiotika sind oft Fasern und Zucker wie:

  • Pflanzenextrakte;
  • Kolloidale Haferflocken;
  • Inulin

Präbiotika sind in der Pflege des Hautmikrobioms idealerweise für empfindliche und trockene Haut geeignet, die ihre natürlichen Abwehrkräfte stärken muss.

Probiotika

In der Kosmezeutik werden bakterielle Lysate oder inaktive Bakterien verwendet, um die Reaktion der Haut zu aktivieren. Obwohl sie nicht lebendig sind, werden diese bakteriellen Strukturen von der Haut erkannt und lösen positive Immunantworten aus sowie fördern die Produktion antimikrobieller Peptide.

So wird der Haut geholfen, eine richtige Regulierung wiederzufinden, und die Haut kann ihr Mikrobiom neu aufbauen. Wann sollten Probiotika für das Hautmikrobiom verwendet werden? Sie werden bei reaktiver oder akneanfälliger Haut eingesetzt, um die Grundentzündung zu reduzieren und positive Reaktionen zu erzeugen.

Postbiotika in der Pflege des Hautmikrobioms

Postbiotika sind eine weitere Unterstützung, die wir dem Hautmikrobiom in der Kosmezeutik geben können. Sie sind Stoffwechselprodukte der Bakterien, wie zum Beispiel:

  • Fettsäuren;
  • Enzyme;
  • Peptide;
  • Laktat.

Sie sind gebrauchsfertige Produkte, die der Haut die direkten Vorteile eines gesunden Mikrobioms liefern, nämlich Feuchtigkeit und pH-Säuerung, ohne Wartezeit.

Sie sind perfekt, um „Glow“-Effekte zu erzielen, die die Strahlkraft der Haut verstärken, sowie für die Anti-Aging-Wirkungen, die sie fördern.

Cosmeceuticals, die das Hautmikrobiom unterstützen: Vorteile

Die Wahl von sorgfältig formulierten Produkten, die das Mikrobiom unterstützen und nicht schädigen, ist nicht nur ein neuer Trend in der Kosmetik, sondern eine Notwendigkeit für oft gestresste urbane Haut. Bewusste Entscheidungen bedeuten, Akne-Kontrollsysteme zu aktivieren, ohne die Haut auszutrocknen.

Die Hautbarriere reparieren: Die Flora des Hautmikrobioms produziert Lipide und Ceramide, die die Feuchtigkeit verbessern und chronische Trockenheit beheben; zudem kann eine Anti-Aging-Wirkung erzielt werden, die die Haut straffer macht: Fermente oder Postbiotika erhöhen nämlich die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe und stimulieren die Kollagenproduktion.

Schließlich gibt es eine sofortige beruhigende Wirkung, die den physiologischen pH-Wert wiederherstellt und Rötungen oder Spannungsgefühle der Haut reduziert.

Wie man Hautpflege betreibt, ohne das Hautmikrobiom zu stören

Zunächst ist es notwendig, auf stark schäumende Gele zu verzichten: Reinigung durch Affinität wird somit zum neuen Must-have. Entscheide dich für Reinigungsöle, Milch oder Waschcremes, die reinigen, ohne die Haut zu sterilisieren und somit das Mikrobiom nicht angreifen.

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Für Seren kann man solche wählen, die probiotische Lysate oder Fermente enthalten, die tief eindringen, das Mikrobiom unterstützen und die Haut auf Gesundheit vorbereiten. Auch Peelings können und sollten angewendet werden, aber mit Vorsicht: zum Beispiel durch Reduzierung mechanischer Peelings oder zu starker Säureanwendung.

Zur Feuchtigkeitspflege kann man Cremes wählen, die präbiotische Zucker wie Inulin oder Fructo-Oligosaccharide enthalten, um die Hautbarriere zu nähren und vor Smog und äußeren Einflüssen zu schützen. Beende deine schützende Hautpflegeroutine für dein Hautmikrobiom mit einem Sonnenschutz.

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Fazit: Hautmikrobiom und Hautpflege

Die Zukunft der Kosmezeutik liegt darin, sich um das Hautmikrobiom zu kümmern, die Ursachen von Hautproblemen anzugehen und in Synergie mit der eigenen Biologie zu arbeiten, nicht gegen sie.

Wenn du eine strahlendere, gesündere, stärkere, elastischere und weniger reaktive Haut möchtest, integriere Präbiotika, Probiotika und Postbiotika in deine Schönheitsroutine. So kannst du langfristig eine gesunde und widerstandsfähige Haut erhalten, die immer jung aussieht.

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