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Protezione solare e vitamina D: la crema solare la blocca?
Schönheitsroutine Tipps

Sonnenschutz und Vitamin D: Verhindert Sonnencreme die Bildung von Vitamin D?

Elisa Avallevon Elisa Avalle , Gründer von LeLang

4 Min. Lesezeit

Ein Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet, insbesondere bei Frauen. Vitamin D wird auch als „Sonnenscheinvitamin“ bezeichnet und spielt eine zentrale Rolle für die Knochengesundheit und das allgemeine Wohlbefinden des Körpers.

Vitamin D wird von unserem Körper auf natürliche Weise produziert, wenn wir uns den Sonnenstrahlen aussetzen – denselben UVB- und UVA-Strahlen, die für die Haut schädlich sind und Sonnenbrand verursachen, die Hautalterung beschleunigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen können.

Befinden wir uns also in einer ausweglosen Situation? Können wir uns vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne schützen, ohne auf Vitamin D zu verzichten? Sehen wir uns das gemeinsam an.

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Die Rolle von Vitamin D in unserem Körper

Obwohl Vitamin D durch Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird und in vielen alltäglichen Lebensmitteln enthalten ist, bleibt die Sonne die wichtigste Quelle. Die der Sonne ausgesetzte Haut produziert es spontan: UVB-Strahlen reagieren mit einem Molekül namens 7-Dehydrocholesterin, das sich in Vitamin D3 umwandelt.

Eine unzureichende Menge kann wichtige gesundheitliche Folgen haben. Dieses Vitamin trägt nämlich dazu bei:

  • die Homöostase von Kalzium und Phosphor zu regulieren und dadurch die Knochenmineralisierung sowie die normale Entwicklung des Skeletts aufrechtzuerhalten;
  • die Zelldifferenzierung und das Zellwachstum zu regulieren;
  • das Immunsystem zu unterstützen.

Auch für die Haut ist Vitamin D essenziell, da es die Immunantwort der Haut reguliert, entzündungshemmend wirkt und zur Regulierung der Produktion von Hautlipiden beiträgt – ein Aspekt, der direkt mit der Gesundheit der Hautbarriere verbunden ist.

Genau deshalb ist es wichtig, sich nach Möglichkeit der Sonne auszusetzen. Doch wie gelingt das ohne die schädlichen Auswirkungen von UVA- und UVB-Strahlen? Die Antwort ist einfach: mit einem angemessenen Sonnenschutz.

Verhindert Sonnenschutz die Aufnahme von Vitamin D?

Diese Frage stellen sich viele Menschen. Die bisherigen Studien haben keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Verwendung von Sonnenschutz und einem Vitamin-D-Mangel nachgewiesen.

Sonnenfilter wirken, indem sie UV-Strahlen blockieren oder absorbieren und so Hautschäden verhindern. Die Forschung zum Zusammenhang zwischen Sonnenschutz und Vitamin D kommt zu zwei Schlussfolgerungen:

  • Sonnencremes und Sonnenfilter mit einem niedrigen Lichtschutzfaktor schränken die Vitamin-D-Synthese nicht merklich ein;
  • stärkere Filter können eine geringfügige Wirkung auf die Synthese haben, jedoch nicht in einem Ausmaß, das die Vorteile für die Haut aufwiegen würde.

Um die Vitamin-D-Synthese tatsächlich zu verringern, müsste eine Sonnencreme mit hohem SPF in der bei Labortests exakt vorgesehenen Menge aufgetragen und vollkommen regelmäßig erneut aufgetragen werden – Bedingungen, die im Alltag kaum jemand einhält. Es ist daher äußerst unwahrscheinlich, dass die tägliche Verwendung von Sonnenschutz zu einem Mangel führt.

Die Antwort ist eindeutig: Sich täglich 10–15 Minuten der Sonne auszusetzen und dabei Gesicht, Arme und Hände unbedeckt zu lassen, ist für die Vitamin-D-Synthese hilfreich und sollte mit einem Sonnenschutz erfolgen, der zum eigenen Hauttyp passt. Nichts spricht dafür, auf Sonnencreme zu verzichten: Die Forschung betrachtet sie als grundlegend für die Gesundheit der Haut.

Die Vorteile von Sonnenschutz

Zuallererst spielt Sonnenschutz eine wichtige Rolle bei der Verringerung des Hautkrebsrisikos. Kontrollierte Studien zeigen, dass die regelmäßige Anwendung eines Breitbandschutzes mit SPF 15 oder höher die Wahrscheinlichkeit, ein Plattenepithelkarzinom oder Melanom zu entwickeln, deutlich reduziert.

Das liegt daran, dass ultraviolettes Licht die DNA der Hautzellen schädigen und dadurch Mutationen verursachen kann, die die Entstehung von Tumoren begünstigen. Sonnenschutz wirkt wie ein Schutzschild, blockiert die schädlichen Strahlen und verringert das Risiko solcher Mutationen.

Ein weiterer Vorteil ist die Verzögerung vorzeitiger Hautalterung. Ungeschützte Sonneneinstrahlung beschleunigt sie und führt zu Falten, dunklen Flecken und Elastizitätsverlust. Das ist auch der Grund, warum Lichtschutz das Kollagen besser schützt als jede Behandlung.

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Sonnenschutz betrifft nicht nur die Haut, sondern wirkt sich auch auf die Gesundheit der Augen aus. UV-Strahlung kann das Risiko für Katarakte und Augenlidtumoren erhöhen. Das Auftragen von Sonnenschutz rund um die Augen sowie das Tragen einer Brille mit UV-Filter trägt dazu bei, diese empfindliche Zone zu schützen.

Wie man sich dem Sonnenlicht aussetzt

Die Zeit, die für die Synthese einer ausreichenden Menge Vitamin D benötigt wird, hängt vom Hauttyp, Breitengrad, der Jahreszeit, der Tageszeit und individuellen Faktoren ab. Es gibt jedoch einige allgemeine Richtlinien.

Menschen mit dunklerer Haut benötigen längere Sonnenexposition als Menschen mit heller Haut, da Melanin selbst als natürlicher Filter wirkt. Wer weit vom Äquator entfernt lebt, erhält im Winter außerdem weniger UVB-Strahlen.

Die Exposition ist in den zentralen Stunden des Tages am wirksamsten, wenn die Sonne am höchsten steht – allerdings sind dies auch die Stunden, in denen Sonnenschutz besonders wichtig ist. Einige Hinweise:

  • Für Menschen mit heller Haut sind 10–15 Minuten täglich mit unbedecktem Gesicht, Armen, Beinen oder Rücken in der Regel ausreichend;
  • Für Menschen mit dunklerer Haut können bis zu 20–30 Minuten täglich erforderlich sein.

Wenn die Haut nach der Sonnenexposition empfindlich oder gerötet ist, findest du gezielte Tipps in der Anleitung dazu, wie du die Hautbarriere nach dem Sonnenbad reparierst.

Fazit

Vitamin D ist für die Knochengesundheit und das allgemeine Wohlbefinden essenziell und wird hauptsächlich durch die Exposition gegenüber UVB-Strahlen gebildet. Die bisherigen Studien haben keinen signifikanten Zusammenhang mit der Verwendung von Sonnenschutz nachgewiesen: Cremes mit hohem SPF können die synthetisierte Menge teilweise reduzieren, in der Regel jedoch nicht in einem Ausmaß, das die gesundheitlichen Vorteile für die Haut beeinträchtigt.

Wenn du einen Mangel vermutest, ist der richtige Weg eine Blutuntersuchung und ein Gespräch mit dem Arzt – nicht der Verzicht auf Sonnenfilter und auch keine eigenständige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln: Vitamin D ist fettlöslich und reichert sich im Körper an. Die Dosierung sollte daher von einer Fachperson festgelegt werden.

Quellen

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